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Skelettszintigraphie - Ganzkörperknochenszintigraphie

Das Prinzip der Knochenszintigraphie basiert auf der Darstellung des Knochenstoffwechsels mittels Tc-99m-Phosphonaten, einem reinen Gammastrahler mit kurzer Halbwertszeit (6h). Die Substanz wird in eine Armvene injiziert, wobei sich die Menge im Nanogrammbereich bewegt, sodass keine Nebenwirkungen zu erwarten sind. Dauer der Untersuchung ca. 4 Stunden.

Untersuchungsarten:

  • GK (Ganzkörper) Knochenszintigrafie: Darstellung des gesamten Skeletts von anterior (vorne) und     posterior ( hinten).
  • Teilkörperknochenszintigrafie: Darstellung einzelner, bestimmter Abschnitte des Skelettssystems.
  • 3-Phasen Knochenszintigrafie: Diese Aufnahmeserie besteht aus Perfusions-, Blutpool- und     Spätaufnahmen.

Indikationen:

  • Metastasensuche bei malignen Erkrankungen – Ganzkörper- und statische Szintigraphie
  • Orthopädische, rheumatologische, entzündliche, metabolische und traumatologische Fragestellungen – 3-Phasen und statische Knochenszintigraphie
  • primäre Knochentumore (benigne / maligne) – Ganzkörper- und statische Szintigraphie
  • Prothesenlockerung/Infektion – 3-Phasen-, Ganzkörper- und statische Szintigraphie
  • Durchblutungsstörungen, Sympathische Reflexdystrophie (SRD)
Untersuchungsablauf:

Nach einem Arztgespräch und der Applikation des Radiopharmakons in eine Vene im Unterarm werden die Aufnahmen je nach Fragestellung entweder sofort (bei 3-Phasen Szintigraphie) u/o nach einer Wartezeit von ca. 3 Stunden durchgeführt. Die Wartezeit ist notwendig damit sich im Knochen das Radiopharmakon anreichern kann. Diese 3 Stunden kann der Patient im Institut verbrigen (bitte ev. eine Kleinigkeit zum Essen mitbringen) oder er darf nach Hause fahren.
Patientenvorbereitung:

Keine spezielle Vorbereitung ist notwendig – Patient muss nicht nüchtern sein !!! Nach Injektion reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen um bessere Ausscheidung des Tracers über Nieren zu erzielen.